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Mit wegweisenden Klassikern wie dem Air Force 1, dem Air Max und natürlich den zahlreichen Varianten des Air Jordan spielt Nike in einer eigenen Liga und ist mit keinem anderen Sneaker-Hersteller vergleichbar. Neben Sportlern wurden auch unzählige externe Partner eingeladen, diese klassischen Silhouetten sowie den Rest von Nike beeindruckendem Sortiment neu zu interpretieren. Zu diesen Kooperationspartnern zählen Virgil Abloh, Gründer von Off-White, die japanische Kultmarke Undercover, das niederländische Streetwear-Label Patta , Musiker wie Drake und Travis Scott und viele mehr. Diese weitreichende Reichweite und die Bereitschaft zur Zusammenarbeit tragen zur kulturellen Bedeutung bei, die ein Paar Nike Schuhe verkörpert. Tauchen wir ein in die Geschichte und sehen wir, wie ein neugieriger Stanford-Absolvent eine der größten Ikonen der Menschheit schuf. Für seine Abschlussarbeit an der Universität schrieb Phil Knight eine Arbeit mit dem Titel: „Können japanische Sportschuhe mit deutschen Sportschuhen das bewirken, was japanische Kameras mit deutschen Kameras bewirkt haben?“ Ein etwas langer Titel, aber kurz gesagt wollte er herausfinden, ob es möglich war, die damaligen europäischen Sportartikelgiganten (1962) Puma, Reebok und Adidas zu schlagen, denen es an ernstzunehmender nordamerikanischer Konkurrenz mangelte. Zu diesem Zweck begann er mit einem Partner namens Onitsuka Tiger unter dem Firmennamen Blue Ribbon Sports in Kobe, Japan, Laufschuhe zu produzieren. Kurioserweise sollte sich der japanische Zulieferer später als einer von Nike Konkurrenten herausstellen: Asics . 1971 wurde der Name Blue Ribbon Sports durch „ Nike “ ersetzt, nach der griechischen geflügelten Siegesgöttin. Im selben Jahr beauftragte Knight die Grafikdesign-Studentin Carolyn Davidson mit dem Entwurf eines Logos für die stolze Summe von 35 Dollar. Fünfunddreißig Dollar… Die junge Davidson präsentierte Knight ein Logo, das einem Flügel oder einem Häkchen, vor allem aber einem „Swoosh“ ähnelte. Seine Reaktion: „Ich bin nicht begeistert, aber ich werde mich daran gewöhnen.“ Und falls er sich bis jetzt noch nicht daran gewöhnt hat, kann er sich zumindest damit trösten, wie sehr es den Rest der Welt überzeugt hat. Ursprünglich war Nike stark auf Leichtathletik und Sprints fokussiert, weshalb andere Athleten zögerten, mit ihnen zusammenzuarbeiten. Nach langen und überzeugenden Verhandlungen gelang es ihnen jedoch, die mit Abstand wichtigste Partnerschaft in der Geschichte des Unternehmens einzugehen: mit dem jungen und extrem talentierten Basketballspieler Michael Jordan. Manche behaupten, diese Partnerschaft habe Nike zu dem gemacht, was es heute ist – eine Aussage, der man kaum widersprechen kann. „Sei wie Mike“ war etwas, das sich jeder Teenager in den 90er-Jahren in Amerika nicht nur wünschte, sondern wovon er regelrecht träumte. Er war das Vorbild einer Generation, und damit waren Nikes Schuhe nun die Schuhe einer ganzen Generation. Es ist schwierig zu definieren, was genau Nike zu einer so allgegenwärtigen Marke gemacht hat. Der Swoosh, „Just do it“, Michael Jordan und Phil Knight sind allesamt gute Beispiele, aber letztendlich leben die Bedeutung, der Lebensstil und das Gefühl, die mit Nike Schuhen verbunden sind, in den Menschen, die sie tragen.
